froschperspektive – Ulrike Ebert z oobe am nüüni im hochsummer uffeluege uffeloose d vögel aschtändig göhn go schloofe numme de kuckuck tuet nit dergliiche froogt mi d johre us (du schwaudri in diim fremdezimmer) d rabevögel die frooge nit schnättere de tag abe rätsche und stritte d halbi nacht dure unter dere schüüche mondsichle schwelleangscht froschperspektive// abends um neun im … Weiterlesen…
Archiv der Kategorie: Allgemein
selbstgespräch unter bäumen – Ulrike Ebert im wind wenden ein blatt verweise an rindenborstigkeit risse gehören da nicht hin ein zweig lastet auf meinen schulterblatt Alemannische Fassung ballascht mit dem einte gaglige blatt drülle im wind derfür derwider d riss göhn mi nüt aa d rindsche schafft si sach aber ebbe zwiiger abschtütze z letscht uf miim schulterblatt mit dem … Weiterlesen…
narrenlied im april – Ulrike Ebert närrsch bis über beidi ohre hör i s gras wachse die erschte mucke wie tanzchnöpf im hirni gang go aalege de roti schal muetwillig schieß i in s chruut narrenlied im april// närrisch/ bis über beide ohren// hör ich das gras wachsen// die ersten mücken/ wie tanzknöpfe (kreisel)// im hirn// gehe um anzuziehen/ den … Weiterlesen…
In einem länderübergreifenden Motivationsprojekt versuchen wir (in diesem Monat nur Ulrike, die auch Alemannisch schreibt, später dann auch Bernd und Rita), uns zu jeweils vier Themen lyrisch zu äußern und dann, wie bereits bei den Lyrikseminaren in Sylt, darüber zu staunen, wie vielfältig das Ergebnis sein kann. Ein Orchester eben. Ein Thema, verschiedene Stimmen. Die bis Monatsende gesendeten Werke werden in … Weiterlesen…
Würde ich an die Kraft von Tagebüchern und ihren modernen Nachfolgern, den Blogs glauben, könnte ich so beginnen: Liebes Tagebuch, liebes Blog! Da ich meinen Glauben an Tagebücher vor 29Jahren verloren habe, als mir meine damalige große 5-Tages-Liebe aus dem Filmseminar trotz seitenweisen Einträgen einfach nichts erwidern wollte, erspare ich mir die Anrede und halte mich kurz oder tue zumindest … Weiterlesen…
FERNSICHT am küchenfenster mit dem alten sommerflieder davor den kopf zerbrochen bis alles klirrte neben dem warmen kirschkuchen mit mandeln obendrauf klare gedanken in scherben blutige finger im garten beim himbeerernten rote pros und stachelige kontras in die waagschale geworfen ein paar sonnenstrahlen regenwolken geistesblitze entzündet aber kein feuer entfacht schnell noch die beeren einkochen den kuchen einfrieren und los … Weiterlesen…
FERIENBEGINN wohnwägen voll bis obenhin mit lustigen hüten hosen hoffnungen schnell mal übergestülpt weil sommer ist gefahrengut im bulk an die adria verfrachtet bald voller sand bald nah am wasser auf sand gebaut … Weiterlesen…
Ich liebe Reisen! Aber auch das Buchen macht in den letzten Jahren dank automatischer Übersetzungsprogramme immer mehr Spaß. Besonders oft finde ich mich und die lustigen Episoden auf fewo-direkt.de, einer genialen Plattform, mit der wir bisher hervorragende Erfahrungen gemacht haben – nicht nur wegen des hohen Unterhaltungsfaktors. Meine aktuellen Favoriten, gefunden bei der Suche nach einer Unterkunft für den diesjährigen … Weiterlesen…
Am vergangenen Wochenende war so richtig Sommer. Für uns eine ausgezeichnete Gelegenheit, um wieder mal mit den Fahrrädern ins Burgenland an den Neusiedlersee zu fahren. Bevor wir die Südumrundung durch Ungarn von Mörbisch aus in Angriff nahmen, nutzten wir die Gelegenheit für einen schon lange ausstehenden Besuch im Haus im See, einem kleinen Hotel mit kleinem Restaurant mitten im See, … Weiterlesen…
Heute gibts mal nichts Lyrisches von mir und auch nichts Unlyrisches, noch nicht mal ein neues Rezept von mir. Vielmehr eine Kurzzusammenfassung der Milk Party mit meiner zweisprachigen aber einsprachig, nämlich Englisch, schreibenden fünfeinhalbjährigen Nichte, die in Gibraltar aufwächst und gerade mal wieder in Wien auf Besuch war. Das Willkommensplakat, in Eigenregie im surrealen Dali-Stil gemalt (man beachte die in … Weiterlesen…