Letzte Aktualisierung: 25.09.2026
| Den Westen Österreichs haben wir bislang nicht sehr ausgiebig erkundet, aber das kommt noch. Begonnen haben wir im Juni 2023 mit einer Campingnacht am Achensee.
Unter dem Motto „Going West“ machten wir uns im August und September 2026 auf zu unserer großen Seentour – eine Reise mit dem Wohnmobil, die uns quer durch den Westen führte und von einem See zum nächsten brachte. Folgende Seen waren dabei: Faaker See, Silbersee, Tristacher See, Pragser Wildsee, Kalterer See, Badeteich Gloria Vallis, Haidersee, Reschensee, Heiterwanger See, Bodensee, Forggensee und Simssee. Aufgelistet sind die Tipps für alle drei Länder hier auf der Seite, wo die Reise eigentlich begann, in Tirol. FOTOS VON GOING WEST 2026 Galerie folgt
|
Tipps zum Nachreisen, Nachlesen und NachshoppenSHOPPEN xxx LOKALE xxx WOHNEN Camping Achensee Schwarzenau: Hier bekamen wir leider kurzfristig nur mehr einen Platz in der letzten, höchsten Reihe. Trotzdem sehr nett hier. Gute Lage für Radkilometer entlang des Sees. Nettes Lokal mit Seeblick und deftiger Küche.
Camping Natterersee: Traumhafte Luxusplätze direkt am See, die schönsten Sanitäranlagen, die ich kenne, die man angesichts der riesigen Spiegel aber besser nur nach einer größeren Detox-Diät aufsuchen sollte.
AKTIVITÄTEN Radeln am Achensee, ein Traum!
2026: Unter dem Motto „Going West“ machten wir uns im August und September 2026 auf zu unserer großen Seentour – eine Reise mit dem Wohnmobil, die uns quer durch den Westen führte und von einem See zum nächsten brachte. Folgende Seen waren dabei: Faaker See, Silbersee, Tristacher See, Pragser Wildsee, Kalterer See, Badeteich Gloria Vallis, Haidersee, Reschensee, Heiterwanger See, Bodensee, Forggensee und Simssee. Die meisten Seen eroberten wir uns beim Camping. Lediglich der Pragser Wildsee erforderte eine kleine Busfahrt und Reschensee und Haidersee erkundeten wir nur im Vorbeifahren. Ansonsten hatten wir mehr oder weniger hübsche Stellplätze mit direktem Wasserzugang. Besonders nett fanden wir folgende Orte und Städte: Spittal an der Drau: Lienz: Meran: Bregenz: Sehr netter Markt, tolle Promenade entlang des Sees bis nach Lindau. Füssen im Allgäu: Murnau am Staffelsee: Nettes Örtchen, auch wenn wir vom See nichts gesehen haben Die Seen im Überblick: Der Tristacher See bei Lienz hat mir ganz besonders gut gefallen. Man hat zu den Öffnungszeiten kostenlosen Zugang zum öffentlichen Bad, das direkt an den Campingplatz Camping Seewiese angrenzt. Und dieses ist mit seinem Bergpanorama, seinen verschiedenen Stegen und dem gesamten Nostalgieflair einfach zauberhaft. Der Pragser Wildsee ließ sich nur per Bus besuchen, da die Autozufahrt nur zu Tagesrandzeiten möglich ist. Wir fuhren mit dem Bus von dem mittelmäßigen, eher engen Campingplatz Olympia in Toblach in der Nähe los, waren jedoch überwältigt von der Menge an Touristen, die fast an Hallstatt erinnerten. So viele asiatische Touristen, dass das Vergnügen, diesen türkisen See vor Bergpanorama zu genießen, deutlich getrübt war. Der Kalterer See zwischen Weinstöcken und Palmen gefiel uns erneut extrem gut. Der bereits reservierte Camping Obstgarten ist mittlerweile nur mehr eine Art Parkplatz für eine Handvoll Autos. Wir ließen uns das Geld refundieren und da wir auf allen anderen Campingplätzen mit Wasserzugang, also Gretl am See und dem Camping Josef, keinen Platz bekamen, probierten wir einen 24-Stunden-Stellplatz gleich neben der Gretl am See aus. Und der war eigentlich deutlich netter als erwartet, auch wenn man sehr eng geschlichtet steht. Von hier konnten wir mit dem Fahrrad wieder unsere Radtour durch die Weinberge machen und am nächsten Morgen beim Bauernmarkt in Kaltern köstliche Pfirsiche, Wurst und Käse für unterwegs einkaufen. Den Campingplatz Gloria Vallis bei Glurns hatte ich schon ganz lang am Schirm, denn die Fotos mit den gelben Retro-Sonnenschirmen rund um einen Badeteich sahen einfach toll aus. Großzügige Stellplätze mit teilweise blühenden Hecken zur Abtrennung der Parzellen und ein wirklich ausgesprochen schöner Badeteich mit gelben Liegen und gelben Vintage-Sonnenschirmen, die vor allem frühmorgens, bevor alle Leute den Pool bevölkern, tolle Fotomotive gaben. Den Haidersee entdeckten wir mehr durch Zufall und ein paar Caches lockten uns zu einem Spaziergang. Wie gut, dass nahe vom Parkplatz ein kleiner Feinkostladen war. Wir kauften uns Frühstückszutaten und machten ein kleines Picknick am See, der zauberhaft türkis vor den Bergen und dem schneebedeckten Ötschler liegt. Beim nächsten Mal würden wir in dieser Gegend gerne campen und den See mit dem Rad umrunden. Auch den Reschensee nahmen wir mit. Bislang hatte ich nicht gewusst, dass hier ein Ort geflutet wurde und nur mehr die Kirche im See stehen geblieben ist. Der See schimmert türkis und ist trotz der Touristen unglaublich schön. Auch diesen würden wir beim nächsten Mal gerne mit dem Fahrrad umrunden. Am Heiterwanger See und Camping Fischer am See kamen wir bei regnerischem Wetter an, was das Campingvergnügen deutlich trübte. Doch in der Früh klarte es auf und die Mäuse und ich gingen tatsächlich in den sehr kühlen Bergsee auf eine kurze Runde zum Schwimmen. Bodensee: Da ich mir endlich den Traum erfüllte, einmal eine Vorstellung auf der Seebühne Bregenz zu sehen, konkret Reinhard Fendrich, buchten wir drei Nächte in Lindau auf einem Campingplatz. Dieser ist nur fünf Kilometer von Bregenz entfernt und durch einen guten Radweg erschlossen. Bregenz hat einen netten Wochenmarkt, der Spaziergang mit Geocache-Suche entlang des Sees ist super und die Seebühne ein Traum. Wir radelten auch bei Regen nach Lindau, einem entzückenden Städtchen, das vor allem vor dem Andrang der Touristen, selbst an einem regnerischen Tag, einen ganz besonderen Charme hat. Hier kann man gut bummeln, essen gehen und gemütlich auch bei Regen nach Hause radeln. Auch hier gibt es einen netten Wochenmarkt. Der Camping Park am See in Lindau war eine Enttäuschung. Obwohl wir Wochen vorher reserviert hatten, standen wir im hintersten Eck, wo alle zehn Minuten ein Zug vorbeirauschte und ich zwei Nächte nicht schlafen konnte. Erst für die dritte Nacht durften wir auf einen Platz übersiedeln, wo der Lärm nicht ganz so penetrant war. Auch der See selbst war zumindest in diesem Jahr eine Enttäuschung, denn er war schlammig und erinnerte mehr an den Neusiedler See. Von Schwimmen also keine Rede. Dafür aber hatte man von hier einen traumhaften Blick auf den Sonnenuntergang über Lindau und auch die Beachbar sah sehr verlockend aus. Der Campingplatz Seewang am Forggensee täuschte vor, am See zu liegen, doch tatsächlich musste man zehn Minuten über einen Hügel spazieren, um zum See zu kommen. Hier ging ich tatsächlich nicht ins Wasser. Irgendwie war es nicht einladend genug. Überhaupt hinterließ dieser See keinen bleibenden Eindruck bei mir. Keine Ahnung warum. Am letzten Campingplatz Stein am Simssee hatten wir auch aus der dritten Reihe einen Blick auf den See. Hier genossen wir den letzten richtigen Sommertag 2026 und ich schwamm zum Abschluss dieses wunderbaren Urlaubs noch einmal in den Sonnenuntergang. Hier kommen wir wieder her. Am nächsten Tag brachen wir den Urlaub vier Tage früher als geplant ab, da eine Regenfront von Westen kam und uns vor sich her Richtung Wien trieb. Südtirol und Tirol würde ich sehr gerne wiederholen. Die bayerischen Seen waren nett, sind aber nicht unbedingt eine Wiederholung wert, obwohl der Simssee schon sehr schön war.
|