FEBRUARY PHOTO A DAY CHALLENGE: 4. Stranger

Fat Mum Slim, eine australische Bloggerin, hat für Februar eine Fotoaktion ins Leben gerufen: jeden Tag ein Foto zu einem bestimmten Thema. Ich bin dabei.

4. Stranger

 

Fremder, frierend beim Warten auf den Einlass zu einem der stadtbesten Brunches, dank Groupon-Gutschein auch noch supergünstig! 

 

Hier nochmal die Themen der Challenge:

 

 

Glückspaket 04/2012: Ein kulinarisches Tribut an G.Clooney & seine Descendants

Aloha! Dass George Clooney gut für die Seele sein soll, ist mir hinlänglich bekannt! Dass er auch gut gegen Fernweh ist, weiß ich erst seit der Vorschau auf seinen neuesten Film "The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten", der auf Hawaii spielt und meine Erinnerungen weckt. Habe ich gesagt: Gut gegen Fernweh? Seit ich vorgestern den Film gesehen habe, müsste es eigentlich heißen: "Gut für Fernweh", denn ich würde jetzt allzugerne auf einen Sprung auf den Trauminseln vorbeischauen – da rettet mich auch nicht, dass es im Film sehr verregnet war. Ich greife daher zu einem altbewährten Rezept zur Fernwehlinderung und tröste mich mit kulinarischen Erinnerungen an Hawaii. Ich hoffe, diese Therapie hilft auch bei Euch!

Dazu habe ich ein wenig in meinem Kochbuch "Genussvoll um die Welt" geblättert, das nach meiner neunmonatigen Weltreise 2008 entstanden ist, im Zuge derer ich auch mehrere Wochen die Inselwelt Hawaiis erkunden konnte. Heute verrate ich Euch meine Lieblingsrezepte aus meinem Buch. Für einen Eindruck davon könnt Ihr übrigens auch ein wenig durchs Buch blättern!

Zur Einstimmung auf den kulinarischen Ausflug nach Hawaii: ein Strandtag auf Waikiki

Stellt Euch vor, Ihr liegt am Strand von Waikiki und immer, wenn Ihr mal kurz die Augen öffnet, seht Ihr Palmen und zarte weiße Wölkchen am Himmel. Das leise Rauschen der Welt wird zunehmend durch die Stimmen von Menschen durchbrochen, wenn Waikiki langsam erwacht. Erste Surfer und Standup-Paddlers machen sich auf den Weg ins Meer, Kinder mit riesigen Schwimmreifen stürmen in die Wellen. Langsam wird der Geruch nach Sonnenöl immer intensiver – irgendwie finde ich, hier riecht es besonders gut, aber vielleicht liegt das auch den Frangipani-Bäumen, die hier überall blühen und die übrigens in einer wunderbaren Farbkombination auch im Film – und gleich zu Beginn des YouTube-Trailers) vorkommen. Ich bin fürs Weiterdösen unter Palmen, ein Luxus, den ich gerne noch lange auskosten würde.

 

Wenn Ihr Euch dann von Oahu und Waikiki (Honolulu) trennen konntet, wäre ein Hupfer nach Kaui nicht schlecht.

Stellt Euch vor, Ihr fahrt über die Insel (auf der übrigens Unmengen an frei laufenden Hühnern die Straßen und Strände belagern) und macht dann eine Pause beim Blowhole. Mit etwas Glück schillert die Wasserfontäne wie ein wunderbarer Regenbogen. Ihr sitzt auf einem Felsen in der Nähe und träumt vor Euch hin. Der Duft der traumhaften Frangipani-Blüten hängt in der Luft und Ihr könntet ewig bleiben und immer und immer wieder der Gischt zusehen, wie sie sich bemüht, einen weiteren schillernden Regenbogen hervorzubringen, und den feinen Sprühnebel auf der Nase genießen, den der Wind gelegentlich herüberträgt.

Auf Big Island erwartet Euch dann die Vulkanlandschaft, die eigentlich immer Rauchzeichen von sich gibt.

Stellt Euch vor, Ihr wandert durch die Landschaft; in der Luft immer dieser Hauch von Schwefel und Abenteuer und Spannung, wann denn der Vulkan das nächste Mal ausbricht. Und in all den fest gewordenen Gesteinsmassen, die auch vor Autobahnen nicht Halt gemacht haben, blühen an den unerwartetsten Stellen die wunderbarsten Blumen. Ihr streift über Dschungelpfade und riecht den feuchten Urwald, entdeckt glitzernde Wassertropfen und fantastische Aussichtspunkte. Langsam stellt sich sowas wie Hunger ein.

Auch Maui mit seiner einzigartigen Vegetation und dem einzigartig türkisen Meer darf auf Eurer Hawaii-Rundreise nicht fehlen.

Stellt Euch vor, Ihr sitzt in einem Cabrio und fahrt über die berühmte "Road to Hana". Auf engen, gewundenen Straßen hoch oben über dem Meer geht es über die Insel, die Straße ein einziger magischer Aussichtspunkt auf das unendliche Türkis und das unendliche Grün. Wäre man nicht so erpicht darauf, auch hier oben zumindest ein leises Rauschen des Meeres zu hören, könnte man singen vor Freude, so schön ist es hier. Dann, etwas später, ein leises Dröhnen. Doch es ist kein Motorproblem, sondern das Knurren des Magens, der ein kulinarisches Abenteuer einfordert.

 

Genug gereist? Dann solltet Ihr Euch jetzt auf die kulinarischen Fundstücke einlassen, die ich aus Hawaii mitgebracht habe. Bevor Ihr loslegt, könntet Ihr noch schnell liebe Freunde einladen, denn das kulinarische Hawaii-Vergnügen wird in einer netten Runde erst richtig nett!

Als Vorspeise empfehle ich Ahi Poke. Auf der Speisekarte findet man dieses japanisch-inspirierte Wunderwerk der Fusionsküche unter den "Pupus", den Vorspeisen. Der Tunfisch bleibt dabei roh, wird aber in einer feinen Marinade eingelegt und mit Pinienkernen oder Macadamianüssen serviert. Allerfeinst!

Zum Vergrößern und Drucken der Rezeptseiten auf die Rezeptgrafik klicken und dann noch einmal auf die dann erscheinende Grafik klicken oder hier das vollständige PDF mit allen vier Hawaii-Rezepten herunterladen.

 

Danach rate ich als Hauptspeise zum köstlich-fruchtigen Chicken Orange. Das Huhn wird dabei in einer speziellen Panier knusprig gebraten und mit der fruchtigen Sauce serviert. Ein Hochgenuss!

Dann wären da noch die von den Vulkanen inspirierten Chocolate Lava Cakes mit einem flüssigen Lava-Kern. Diese zarten Küchleins sind wirklich umwerfend!

 

Abschließend darf natürlich auch ein Cocktail nicht fehlen. Mein hawaiianischer Lieblingsdrink: der Blue Hawaii, dessen Anblick allein schon glücklich macht. Die Farbe erinnert an das Türkis des Meeres, das im Film, wie ich behaupte, kein bisschen aufretuschiert wurde. Ein Glas pures Glück!

 

 
 

Das Buch

Ich hoffe, Euch hat der Ausflug nach Hawaii Freude gemacht! Für weitere Ausflüge nach Fidschi, Hawaii, Malaysia, Singapur, Kambodscha, Bali, die USA und Australien schmökert einfach in meinem Buch! Neben den 150 Rezepten erwarten Euch Geschichten vom Reisen, Auszüge aus meinem Reiseblog und an die 500 Fotos!

Hier gehts zu einem umfassenden Hawaii-Album inklusive Reisetipps sowie Buch-, Musik- und Filmtipps für richtig viel Lokalkolorit…

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende! Mehr Ideen gibt es wie immer bei Steffi, Okka und dem allwissenden Mr. Linky, der im Lauf des Freitags immer mit vielen Links auf andere Glückspakete bestückt wird. Have fun – und mahalo - vielen Dank, George C. für die Präsentation netter Strandhäuser, uriger Hemden und einer traurig-lustigen Familiengeschichte!

 

FEBRUARY PHOTO A DAY CHALLENGE: 3. Hands

Fat Mum Slim, eine australische Bloggerin, hat für Februar eine Fotoaktion ins Leben gerufen: jeden Tag ein Foto zu einem bestimmten Thema. Ich bin dabei.

3. Hands – In meinem Fall "the hands of time"

 

Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung!

 

 

Hier nochmal die Themen der Challenge:

 

 

FEBRUARY PHOTO A DAY CHALLENGE: 2. Words

Fat Mum Slim, eine australische Bloggerin, hat für Februar eine Fotoaktion ins Leben gerufen: jeden Tag ein Foto zu einem bestimmten Thema. Ich bin dabei.

2. Words

 
 
 
Worte bestimmen mein berufliches – und privates – Leben, daher wurden es heute gleich einige Fotos… – aber jetzt muss ich mich entscheiden, denn auf Facebook darf nur eines. Aber welches???  

Hier nochmal die Themen der Challenge:

 

 

FEBRUARY PHOTO A DAY CHALLENGE: 1. Your View Today

Fat Mum Slim, eine australische Bloggerin, hat für Februar eine Fotoaktion ins Leben gerufen: jeden Tag ein Foto zu einem bestimmten Thema. Ich bin dabei.

1. My View Today

 
 

Endlich auch in Österreich, und zwar nicht auf meinem Auto: Antenna Tops! Vielleicht traue ich mich dann ja endlich, den aus Florida mitgebrachten Minney Mouse Antenna Top zu montieren. Bisher hatte ich Angst, dass er sofort geklaut oder vom Wind verweht wird…

Hier die Details zur Challenge:

 

 

13 Dinge vor 2013 – Ein Selbstversuch

Der 1. Februar ist für mich ein besonderes Datum. 11 Jahr Unternehmerin, sprich: freiberufliche Übersetzerin, das ist schon länger (um 1 Jahr), als ich zuvor angestellt war. Deswegen halte ich am 1. Februar gerne inne, freue mich still und weniger still und plane ein bisschen herum. Ursl hat mich auf die Idee gebracht, mir mal was für dieses Jahr zu überlegen, greifbar, handfest und dennoch eine richtige Challenge. Zuerst fiel mir fast gar nichts ein, denn die meisten Dinge, die mir wichtig sind, habe ich mir entweder bereits erfüllt oder sie sind so unrealistisch, dass sie auch in einem Jahresplan keinen Platz haben (Stichwort: Beach Cottage MIT angeschlossenem Meer). Dann aber sind mir doch einige Dinge eingefallen, die den einen und anderen größeren Hüpfer über meinen Schatten erfordern und eventuell sogar das heiß geliebte Kribbeln im Bauch hervorrufen könnten:

1. Eine poppige Patchwork-Quilt-Decke nähen (ist bereits in Arbeit, ehrlich! auch wenn hier der potenzielle Auftrennfaktor weit über dem potentiellen Kribbelfaktor liegt)

2. Einen Monat im Ausland leben (außer es geht Herzenswunsch Nr.1 in Erfüllung, den ich aber nicht verraten darf, weil das sonst Unglück bringt; leises Kribbeln gepaart mit einer angenehmen Vorfreude macht sich bereits beim Schreiben breit)

3. An mindestens 3 Lyrikwettbewerben teilnehmen (pfuh, was nehme ich mir da gerade vor?, geringer Kribbelfaktor, da ernsthafte Konsequenzen, wie die "Gefahr" veröffentlicht zu werden, eher gegen Null tendieren)

4. Mindestens 3 Sonntage im Bett verbringen (okay, wenigstens einen, Kribbelfaktor Null – also genau so hoch, wie er bei diesem Projekt sein darf)

5. An meinem Geburtstag etwas Verrücktes tun (???)

6. Ein Fest, irgendein Fest oder zumindest ein Open House: veranstalten, besuchen oder was auch immer, Hauptsache: berauschend und länger aufbleiben, als ein Morgenmensch wie ich das üblicherweise tut (Kribbelfaktor unbestimmt, nur ja keine Überraschunsgparty!!!)

7. Einen Kräutergarten anlegen, dessen Ernte man auch wirklich verwendet, oder ein richtig schönes Blumenbeet, das richtig viel Planung erfordert (bei den Kräutern spricht Max: mir geht es ja eher ums Anlegen, Buddeln, Riechen, Pflegen und Wissen, dass man etwas hätte, wenn man es bräuchte, das Kribbeln kommt hier voraussichtlich eher von den Ameisen und Schnecken als von mir, aber die Blumenpracht könnte mich begeistern)

8. Eine Beach-Cottage-würdige Terrasse gestalten (unbedingt, wenngleich es mir sehr Recht wäre, wenn zuvor jemand den Cottage-würdigen Beach dazu anlegen würde, schon wieder ein sehr geringer Kribbelfaktor, was mich langsam nervös macht, weil ich hier doch Kribbelprojekte für dieses Jahr sammeln wollte)

9. Einen Lyrikzyklus "Reisen im Kopf" zusammenstellen (im Kopf hätte ich ihn ja schon, aber damit soll es ja nicht abgetan sein, und das Kribbeln setzt hier – siehe Punkt 3 – erst bei der Vorstellung ein, dass jemand ernsthaftes Interesse daran zeigen könnte)

10. Eine dreitägige Radtour (mit Zelt) unternehmen (auch das ein Vorschlag von Max, weil ich beim Sammeln von Wunschpunkten erstaunlich einfallslos war, aber wenn schon, dann noch lieber ja 1300 km auf dem Arizona Trail durch Arizona, wobei: 3 Tage könnte da dann doch etwas knapp werden, insbesondere da von den 800 Meilen mehr als 300 bergauf, weitere mehr als 300 bergab und gerade mal 130 eben sind! das Kribbeln ist bei dieser Vorstellung so groß, dass ich es mathematisch nicht fassen kann, was nicht nur auf mein begrenztes Zahlenvorstellungsvermögen hinweist, sondern vor allem darauf, dass ich dieses Projekt nicht ganz ernst nehmen kann)

11. Meinen Typ verändern (oder zumindest ein realistisches Szenario dafür entwickeln; das Kribbeln hier entspricht wohl mehr einem knurrenden Magen oder einem grollenden Schweinehund)

12. Eine Taschenkollektion designen und produzieren (Idee von Max, mal sehen, wie das aussehen könnte, Kribbelfaktor siehe Punkte 3 und 9)

13. Einen Cookie Swap machen (so echt wie in Amerika mit ganz vielen Leuten, entzückenden Rezeptekarten und stylishen Einladungen) oder zumindest ein tolles Thanksgiving Dinner – vorausgesetzt ich bin zu den jeweiligen Terminen in Wien (oder ist das womöglich gar keine zwingende Voraussetzung?, kein Kribbeln, aber eine wirklich angenehm-wohlige Vorstellung: auf einem Campingplatz, sagen wir in Australien, weil mir gerade nichts Besseres einfällt, mit wildfremden Mit-Campern einen Cookie Swap zu veranstalten, wobei sich hier die Frage stellt, wie das ohne Backrohr zu bewerkstelligen sein kann und ob die Aussies nicht eher für einen Beer Swap oder Barbie Swap zu haben wären – nein, nicht Barbie wie die Puppe, sondern wie das Barbecue!)

Glückspaket 03/2012: Fruchtig mit einem Hauch Schokolade

Beerenalarm! Kirschen, Beeren, Kochbücher - diese Woche habe ich irgendwie rot gesehen, aber natürlich nur im besten aller Sinne und auch nur, wenn man vom unverzichtbaren Hauch von Schokolade absieht, der sich zumindest in mein aktuelles Lieblingsrezept und mein aktuelles Schmökerkochbuch eingeschlichen hat. Selbst die Schmerztablette, die ich brauchte, als ich nach Monaten der sportlichen Unterbetätigung erstmals wieder 1 km zu Wasser hinter mich brachte, war rot. Mit im Gepäck zum Hallenbad war jedenfalls mein Schweinehund, der sich nach drei Monaten Hundeleben und Winterschlaf größenmäßig und charaktertechnisch als direkter Nachfahre des Tyranno(!)saurus Rex aufgespielt hat. Aber nix da: das Schwimmen hat ihm auch ein klein wenig Spaß gemacht – so sehr, dass es mir gelungen ist, ihn gleich ein zweites Mal diese Woche zum Schwimmtraining zu schleppen! Seit ihm die nette Dame verraten hat, wann man denn in relativer Ruhe seine Bahnen ziehen kann, knurrt er auch nicht mehr ganz so böse! Dementsprechend freue ich mich einfach mal über den Erst- und Zweitrundensieg über ihn. Und auf das beerenrote Wochenende. Und darüber, dass man mir im letzten Lyrikkurs nach dem Vorlesen meiner Werke ein paar Mal (ja, richtig: PLURAL!) das Wort "Genial" überstülpte, so sehr, dass dieses magische Wort auch Tage nachher noch nachklingt. Und schon jetzt auf das übernächste Wochenende, denn ich verrate euch nur so viel: im Glückspaket nächste Woche wird es ein kulinarisches Tribut an George C. geben. Ihr dürft gespannt sein! Aber alles der Reihe nach, hier also mal das Freumaterial für dieses Wochenende.

Mein Taschennähwahn: Die neue SUMMERBERRIES BAG und andere rosarote Glücksmomente

Bei jeder Tasche, die ich seit meinem Ich-lerne-jetzt-nähen-Anfall, der nun seit Herbst andauert, genäht habe, habe ich noch gedacht: "Das ist die allerschönste bisher!" Das war auch diesmal nicht anders.

Die neue SUMMERBERRIES BAG (die Farben sind in natura noch viel viel schöner) ist echt ein Hit und der samtige Marimekko-Stoff fühlt sich an, als sollte man sofort und unbedingt ein genussvolles Schläfchen darauf machen. Dank Mutters Hilfe entsteht vor meinem geistigen Auge bereits das nächste Projekt, diesmal ein wahrlich wagemutiges, aber mehr dazu ein andermal. Mein ein ganz klein wenig an Größenwahn grenzendes Motto lautet derzeit einfach: "Greif' nach den Sternen!" Und wer weiß, wie viele "allerschönste" Projekte ich noch fertig bringen werde…

 

Und weil ich gerade im roten Nährausch war und nur ja nicht wieder vergessen will, wie man denn einen Zippverschluss so einnäht, dass sich das gute Ding nachher auch ohne größere Pannen öffnen und schließen lässt, entstand aus dem Stoffrest noch ein kleines Täschchen, das man innen in der SUMMERBERRIES BAG mit einem Karabiner befestigen kann.

Und dann zur Entspannung nach dem vielen Übersetzen (das Arbeitsjahr ist jetzt in vollem Trubel angelaufen – Stichwort: Bitte ganz dringend, Nein doch nicht, Geht vielleicht heute noch was - und kennt gerade keine Gnade) noch eine kleine COSM(et)IC BAG, mit der der Schweinehund sicher noch viel lieber zum Schwimmtraining geht – er glaubt vermutlich, dass da seine Leckerlis drin sind und wird schön schauen, wenn er Wimperntusche & Co darin vorfindet. Das nennt man dann wohl eine beerenrote Phase. Ob ich damit wohl so berühmt werde wie andere mit ihrer blauen Phase? Wenn nicht, auch gut: megamäßig entspannt war ich allemal!

Für euch ausgegraben: Eines meiner winterlichen Lieblingsrezepte in zarter Schokolade und fruchtigem Kirsch

Ich weiß gar nicht, wie es passieren konnte, dass dieses einstige Lieblingsrezept von mir einfach so und ganz unbemerkt in der kulinarischen Versenkung verschwand. Doch jetzt ist es zurück und hat sich seinen Platz in meinen persönlichen Top 10 der Backkunst zurückerobert, insbesondere weil die einzige Kunst, die es dabei erfordert, jene ist, den Kuchen nur nicht zu lange zu backen! Die Kombination aus Zartbitterschokolade und Kirschen, dem knusprigen Außen und dem zart schmelzenden, "fudgy" Inneren bedeutet wahres Glück, gerade richtig für diese kalten Winterwochenenden!

Der beste Schokoladen-Kirschen-Kuchen aller Zeiten…

Ein bisschen was zum Träumen

Mein Ich-will-ein-Häuschen-am-Meer-Traum (und zwar am ganzjährig warmen Meer!) darf im Winter ruhig etwas ausufern. Das ist nämlich meine neueste Winterblues-Therapie (neben Nähen, Backen, Bloggen, Stöbern, Schmökern, Basteln, Schreiben und vielem mehr, denn ein eher umfangreicher therapeutischer Ansatz funktioniert bei mir scheinbar am besten): tropisch-karibische Häuschen suchen, davon träumen und dann zumindest mit der Idee schlafen gehen, mir wenigstens ein karibisch-pastelliges Kissen wie auf dem Foto zu nähen, auch wenn das Häuschen rundherum noch fehlt. Manchmal bin ich über meine pragmatisch-bescheidene Art richtig erstaunt – und nicht nur ich; ich sehe schon den Liebsten die Augenbrauen hochziehen mit diesem Blick, der sagt: Bitte, was ist pragmatisch daran, dass man sich mit einem rosa Kissen anstatt einem Häuschen zufrieden gibt oder, an seinen weniger hochfliegenden Tagen: Bitte, was ist pragmatisch daran, dass man von etwas träumt, was es wohl nie spielen wird? Da es ihm in Florida aber ebenso gut gefallen hat wie mir, mache ich mir berechtigte Hoffnungen, dass er meine neu erfundene "Rosakissentherapie nach Andrea F." nach Kräften unterstützen wird!

Mein aktuelles Schmökerbuch: Ready for Dessert von David Lebovitz

Sein anderes Buch, The Sweet Life in Paris, hatte ich schon mal in einem Glückspaket empfohlen und auf die neue Seite "Buchtipps: Viele Koch- und ein paar Reisebücher" gestellt. "Ready for Dessert" beschäftigt sich ebenfalls intensiv mit den süßen Seiten des Lebens, verzichtet aber logischerweise auf Reisetipps.

Auch wenn bei weitem nicht alle Rezepte bebildert sind: ich mag seine Intro-Texte bei den einzelnen Rezepten und die Rezepte sowieso. Dankenswerterweise sind die Mengenangaben nicht NUR in den US-üblichen cups, sondern auch in Gramm umgerechnet angeführt. In meinem Ich-freu-mich-sicherheitshalber-schon-mal-auf-den-Sommer-Wahn klebt das größte Post-it bei einem "Peach Mascarpone Semifreddo", weitere sind gelandet beim "Lemon Semifreddo" und beim "Frozen Sabayon with Blood Orange Soup". Die anderen 20 verteilen sich gleichermaßen auf schokoladige und fruchtige Desserts. Bei meiner Vorauswahl stelle ich jedenfalls zufrieden fest, dass damit zumindest für reichlich Vitamine gesorgt ist! Ich bin bereit für ein Dessert…

 

Viele Kochbücher und ein paar Reisebücher

A propos: Ich habe mich nun aufgerafft und in meinem Facettenreich eine eigene Seite mit meinen Buchtipps – Kochbücher, ein paar Reisebücher und ein paar Lesebücher – zusammengestellt. Ein Anfang ist gemacht! Ab jetzt landen also alle Buchempfehlungen, die ich in den freitäglichen Glückspaketen zusammenstelle, auch auf dieser Seite – so kann sich frau jederzeit Inspiration holen. Und ja, ich gebe es zu, das ist natürlich nur ein winzig-kleiner Ausschnitt meiner absoluten Lieblingsbücher ;-)

Facettenreiche Buchtipps…

 

Und dann war da noch dieser Film.

Ich hatte eigentlich keine Laune auf Kino. Das Shopping Center, zu dem das Kino gehört, war Freitag Nachmittag so voll wie sonst nur am 23. Dezember. Aber meine Freundinnen versprachen mir einen lustigen Film. Genau was ich brauchte. Dann saß ich da, in der Nachmittagsvorstellung, zwischen lauter jungen Mädchen, die ihre Schuhe der Marke "Turnschuhe für junge Mädchen, denen kalte Füße noch nichts ausmachen" ausgezogen und die Füße auf die Sitzlehnen vor ihnen gelegt hatten und Popcorn-Eimer mit einer Leichtigkeit bezwangen, die mir Angst machte. Der Film begann und ich wartete auf lustig. Aber es kam nicht. Ein Mann im Rollstuhl. Ohne Perspektiven. Aber kein lustig. Doch dann langsam dieses schön, das einen manchmal ein wenig beklemmt, dann aber wieder erleichtert aufatmen lässt. Dieses schön, das einem ganz lange in Erinnerung bleibt und ein klein wenig Mut macht auf eine bessere Welt. Das kann schließlich nicht jeder Film. 

Ziemlich beste Freunde…

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende! Mehr Ideen gibt es wie immer bei Steffi, Okka und dem allwissenden Mr. Linky, der im Lauf des Freitags immer mit unglaublich vielen und vielseitigen Links auf andere Glückspakete bestückt wird. Have fun!

 

Der köstlichste Schokoladen-Kirschen-Kuchen aller Zeiten

Hier ist er, der herrlichste, saftigste Schokoladen-Kirschen-Kuchen aller Zeiten: innen schön "fudgy", außen ein bisschen knusprig. I'm loving it!

ZUTATEN

200 g TK-Kirschen
5 Eier
200 g Butter (oder Thea)
200 g Zartbitterschokolade (70%)
1 EL. Kakao
100 g Mehl
100 g geriebene Mandeln
150 g Staubzucker
20 g Kristallzucker

ZUBEREITUNG

Kirschen in einem Sieb antauen und gut abtropfen lassen.
 
Backrohr auf 160 Grad vorheizen. Eine rechteckige Form (25×20x5 cm) mit Backpapier auslegen, sodass dieses Boden und Seitenwände auskleidet.
 
Eier in Dotter und Eiklar trennen. Butter mit Schokolade in der Mikrowelle minutenweise und unter wiederholtem Umrühren schmelzen. Kakao einrühren.
Dotter und Staubzucker in einem großen Gefäß rühren, bis die Masse hell und schaumig ist. Mehl und Mandeln sowie die Schokomasse unterrühren.
 
Eiklar mit Kristallzucker zu cremigem Schnee schlagen und unter die Masse heben.
 
Die Hälfte des Teigs in der Form verteilen. Kirschen darüber verteilen und die restliche Masse darauf verstreichen. Kuchen ca. 30-35 Minuten backen. Der Kuchen darf nicht zu fest werden, sondern soll innen schön „fudgy“ bleiben. Bei einer Garprobe in der Mitte des Kuchens darf daher ruhig noch ein klein wenig Kuchen am Spieß kleben bleiben!
 
Aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen. 
 
Tipp 1: Auch in Miniförmchen sieht der Kuchen sehr gut aus. Die Backzeit verringert sich dann je nach Größe der Förmchen auf ca. 10-15 Minuten.
Tipp 2: Wenn man keine Kirschen zuhause hat, kann man diese auch weglassen oder durch Himbeeren ersetzen.

Glückspaket 02/2012

Wie schnell eine Woche vergeht, wenn man krank zuhause herumlungert. Obwohl, das ist das Paradoxe, mir beim untätigen Herumlungern (Stichwort: keine Lust auf garnix) jede Minute endlos lang vorkommt und ich nur warte, dass endlich Abend und damit Fernsehzeit wird. Noch glaube ich fest daran, dass am Wochenende flugs alle Energien zurückkehren und habe mal ein bisschen überlegt, was für ein rekonvaleszentes Winterwochenende glücksbringend sein könnte…

Mein Barwahn (Ihr erinnert euch? It's always 5 o'clock somewhere!)

Diese Schrankbar habe ich kürzlich bei Butlers entdeckt und mich sofort darin verliebt. Leider habe ich keinen Platz für das gute Stück und als Bar würde er wohl verkommen, so selten, wie bei uns Cocktails (noch?) viel zu selten auf dem Speiseplan stehen. Wobei: auch als Stofflager wäre das gute Stück durchaus brauchbar, nur ändert das am Platzproblem leider nichts. Wie auch immer: schön, dass es ihn gibt.

Schrankbar von Butlers…

 

Mein neuestes Lieblingsbuch: Reflections of Paradise

Dieses Buch ist der Vorbote eines Bilds von Dan Mackin, das ich mir in Key West gekauft habe und das derzeit irgendwie zwischen dort und Wien unterwegs sein müsste. Bis es eintrudelt. schmökere ich in diesem Buch und denke an sonnige Gefilde. Auch wenn ich merke, dass ich noch an meiner Fantasie arbeiten muss.

 

Vielleicht bald mein neuestes Lieblingsbuch: Cool Hamburg

Gestern habe ich gelesen, dass es nun dieses neue Buch gibt und als erklärter Hamburg-Fan sollte das für mich ja fast Pflichtlektüre sein, oder? Kennt das Buch schon wer – Meinungen dazu?

Oh, Hamburg ist cool!

Für euch ausgegraben: Eines meiner winterlichen Lieblingsrezepte

Diese Biscotti-Variation mag ich besonders: getrocknete Kirschen und ein Hauch Schoko sind die perfekte Mischung für ein perfektes Wochenende. Ich sehe mich schon damit auf dem Sofa sitzen, in einer Hand ein Buch, in der anderen ein Biscotti!

Cherry Chocolate Biscotti…

Mein neuestes Magazin zum Urlaubplanen: Living At Home

Die neueste Ausgabe von Living At Home hat mir einen Riesengefallen getan, auch wenn sie es nicht weiß. Seit ich entdeckt habe, welch tollen Dinge nicht nur man, sondern auch ich mit Nadeln und Nähmaschine hervorbringen kann, suche ich bei allen Aufenthalten in fremden Städten auch die einschlägigen Stoff- und Nähgeschäfte. Netterweise findet sich in der Living At Home nun ein Überblick über viele tolle Läden in Deutschland. Auch wenn mein Wiener Heimatherz es schade findet, dass die Wiener Vielfalt nicht vorgestellt wurde. Ich hätte da nämlich eine Menge Tipps!

Fröhliches Living At Home…

Mein neuestes Ich-will-bald-wieder-Wohnmobilfahren-Buch

Was in Großbritannien anscheinend eine sehr beliebte Fernsehsendung war oder ist, gibt es nun auch als (englisches) Kochbuch: Rezepte für das Leben unterwegs. Das Cover alleine stimmt mich schon megafröhlich, denn von einem alten VW-Bus habe ich schon immer geträumt. Auch die Innenseiten wissen zu erfreuen: nette Gestaltung, ansprechende Fotos und britisches Flair vom Feinsten. Ja, Feinsten, denn in Kapiteln so netten Überschriften wie "SATURDAY NIGHT around the campfire" oder "SUNDAY MORNING – The day after the night before" verbergen sich einfache Köstlichkeiten wie Lemon Cup Cheesecakes aus dem Glas, Sticky Toffee Pecan Apples oder schnelle und trotzdem pfiffige Hauptspeisen und Snacks. Außerdem enthalten: zahlreiche Tipps für Reisen durch Großbritannien, etwa wo es eine tolle Pflück-deine-eigenen-Blaubeeren-Farm gibt und Ideen, um die Kids u beschäftigen (Stichwort: Competition Crabbing).

Zum Leben auf 4 Rädern und Kochen mit 2 Gasflammen…

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende! Mehr Ideen gibt es wie immer bei Steffi, Okka und dem allwissenden Mr. Linky, der im Lauf des Freitags immer mit unglaublich vielen und vielseitigen Links auf andere Glückspakete bestückt wird. Have fun!

 

 

 

Freitag der Dreizehnte

Gründe, warum ein dreizehnter Freitag trotz Kopf- und Bauchschmerzen und ganz ohne kulinarische Highlights, geschweige denn Schokolade, ein guter Tag sein kann

Man bekommt ein Buch aus Key West mit tollen Fotos anbei zugesendet, die zeigen, wie der Künstler, dessen Bild (okay ein Druck, aber immerhin) man demnächst per UPS zugestellt bekommen sollte, selbiges Bild mit einer kleinen Überraschung verziert (Schildkröte oder Delfinflosse – man kann es auf den Fotos, die man mir netterweise davon beigelegt hat, nicht erkennen). Das Buch heißt übrigens bezeichnenderweise "Reflections of Paradise", der Künstler Dan Mackin und ich Glückskind. Man gönnt sich ja sonst nichts…

Man bekommt die eigene Post aus Tampa und darf somit darauf vertrauen, dass auch alle anderen Adressaten ihre Weihnachtspost aus Florida erhalten haben

Man hat eine richtig gute Idee und die Hoffnung, dass sie auch jemand anders richtig gut findet

Und mehr kann ich dazu wirklich (noch?) nicht sagen…

Man sortiert genussvoll alle aus Florida mitgebrachten verrückten Knöpfe und Brads und freut sich über die wunderbaren Mitbringsel und ein klein wenig auch darüber, dass das Einsortieren nicht wie erwartet mehrere Stunden gedauert hat

Man hat die Erkenntnis, dass man intuitiv vor Jahren ein Passwort gewählt hat, das einen auch heute noch glücklich macht (auch wenn man über die Jahre die Sicherheit mehrfach erhöht hat)

Ihr Passwort: xxxxxxxxx (SMILE) – und nein, es lautet nicht "Schokolade"

Man findet eine Kopfschmerztablette und einen Thermofor und beides zeigt nur ein klein wenig Wirkung, was einem die Erlaubnis gibt, einen ganzen Nachmittag und Abend haltlos herumzuklönen, umgeben von Bücher und Zeitschriften und vielen Notizzetteln für all die Ideen, die sich so einstellen, während sich draußen der Winter einstellt (hatte ich gestern bei der ersten Fahrradausfahrt dieses Jahres auf heimischem Boden nicht die Radfahrsaison eröffnet???)

Man verschwendet erste Gedanken an diesjährige Urlaubsmöglichkeiten und muss dabei immer wieder an die eigenen, noch ein wenig floridasandverwöhnten Füße denken, die sich gerne wieder mal in den sommerwarmen Elbstrand bohren würden

Wenn das nicht an Gründen reicht, warum ein dreizehnter Freitag etwas Gutes haben kann, weiß ich auch nicht. Ich habe mich bemüht, ehrlich!

So hat sich quasi am Freitags-Glückspakettag mein ganz persönliches Glückspaket eingestellt. Happy Weekend euch allen!!!