I love summer, part IX

Ich habe einen Verdacht!

Einen Verdacht, der mich heute bei 34 Grad ereilt hat, als ich versuchte, die frisch gewaschenen Haare genau so lange der Sonne auszusetzen, bis sie trocken waren, ohne dass der Haaransatz bereits wieder zu schwitzen begann. Ein schwieriges Unterfangen.

Der Verdacht legt mir nahe, nicht unbedingt trockenen aber ziemlich klaren Kopfes, dass ich heute einen Quantensprung in Bezug auf mein zugegebenermaßen etwas unterausgeprägtes physikalisch-chemisches Verständnis hingelegt habe. Einfach so!

Diesen Quantensprung verdanke ich meinen kulinarischen Experimenten! Hätte man mich in der Schule mit Köstlichkeiten aus der Küche experimentieren lassen, anstatt mich in Bergen von Zahlen und Formeln zu ersticken, wäre vielleicht was Richtiges aus mir geworden. Ärztin vielleicht, Architektin oder Archäologin, Nobelpreisträgerin für Physik?

Beim Kreieren zweier, übrigens unschlagbar köstlicher, Sorbets kam mir nur 24 Stunden nach der Verköstigung folgende Erkenntnis. Scheinbar beschäftigte mich die monumentale Frage, warum denn das Marillen-Cointreau-Sorbet im Tiefkühler so herrlich cremig blieb, während das Himbeer-Kokos-Sorbet doch etwas kratzbürstig wurde, doch mehr als man vermuten und vielleicht für angemessen halten würde.

Tatatata! Meine noch unangefochtene Theorie, die ich nun kühn unters Blog lesende Volk werfe: der Alkoholgehalt?!

Soweit ich weiß, friert Alkohol ja nicht.

Max: Von wegen – reiner Alkohol friert zwar erst bei -114°C, was Familie Mustermann im heimischen Tiefkühler eher selten erreicht, aber er friert. Und bei -273,15°C oder 0 Kelvin, wie die Physik-Nobelpreisträgerin sagen würde, ist komplett Schluss mit lustig, da ist sogar die Hölle zugefroren.:)

Da Cointreau 4 mal so viel Alkohol (nämlich 40%) wie Himbeer-Limes (10%) hat, könnte das die Erklärung sein!

Max: Die Theorie stimmt nun wieder, vielleicht wird's ja doch was mit dem Nobelpreis;)

Das wieder würde nahelegen, alle hausgemachten Eiskreationen, auch jene aus der Eismaschine, in Zukunft mit Alkohol zu versetzen, damit sie auch später noch weich und cremig aus dem Tiefkühler kommen. Einwände?

P.S. Die gar köstlichen Rezepte gibt es in nur 2 Tagen in der neuen GENUSSMEILE, die – nicht sehr verwunderlich – das zum Ausdruck bringt, was mich seit Tagen und fast Wochen aufs Angenehmste bewegt: DEN SOMMER!


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