99 Sonnen und ein neues Tagebuch

 

Heute ist Fahrtag, auch wenn aus dem angedachten (geplant wäre dann doch zuvle gesagt) Frühaufstehen und Frühlosfahren nichts wird. Wir schlafen sogar rekordmäßig bis 7:35, sind dann mit ein paar Katzenbelagerungen befasst, ehe wir uns noch einmal an den Baylys Beach begeben und schließlich doch losfahren. Zuerst geht es in das uns schon vertraute Westfield Albany Shopping Center in Auckland, wo wir eine zweite Garnitur Bettwäsche (verrückt, wir wissen es!) abholen möchten, die aber noch nicht geliefert wurde. Gegen eine Muffin Break ist aber auch nichts einzuwenden und der Kühlschrank war auch schon verdächtig leer. Weil wir schon da sind, testen wir auch gleich den ausgezeichneten Food Court, um dermaßen gestärkt weiterzufahren. Knapp 400 km sollen es heute insgesamt werden.

Da braucht der Fahrer zwischendurch schon mal ein Päuschen. Gut, dass man dieses im Camper sehr bequem verbringen darf. Dann folgt noch ein Luxusstopp im Viertel Howick, wo es den einzigen Scrapbook Store in Auckland gibt, der ein dringend benötigtes Tagebuch für mich führt. Doch ganz so einfach geht es nicht ab. Der Restbestand hat das falsche, weil weitaus zu große Format, aber man erklärt mir, dass nur 4 km entfernt in einem The Warehouse-Großmarkt genau diese Produkte im gewünschten Format geführt werden. Dort hat man allerdings weder die gesuchten SMASH-Alben noch eine Ahnung. Also zurück zum Scrapaholics-Laden und doch das große Tagebuch genommen. Irgendwie wird es sich schon transportieren lassen. Von Wien war ich ja auch mit diesem A3-Format bis nach Sydney gekommen. Ich nenne mich jedenfalls jetzt wieder Besitzerin eines leeren, großen Tagebuchs und einer knallgelben Scrapaholics-Tragetasche. Auch etwas, oder?

Dann folgt endlich der schönere Streckenteil, der uns zur Coromandel-Halbinsel führt, die uns schon vor 10 Jahren begeistert hat. Und wirklich: Wieder sind die Städtchen Thames und Coromandel Town und insbesondere die küstennahen Kurvenstraßen mit Weitblick auf das "leere Meer" (man könnte auch Ebbe dazu sagen) wunderbar. Gegen 17 Uhr kommen wir endlich am altbekannten Shelly Beach Holiday Park an. Wäschewaschen (dringend nötig), Barbecue (detto), Sonnenuntergangschauen (detto) und ein kurzer Schwumm im nur 20 cm hohen Wasser sind die restlichen Tagesordnungspunkte. Good night, Shelly Beach, deine Sonnenuntergänge sind traumhaft!

 

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