Sommer machen

So geht Sommer:

Samstag:  Radfahren zum Karmelitermarkt und im supertrendigen Viertel z.B. im georgischen Madiani oder einem der anderen netten Lokale gemütlich frühstücken, z.B. ein hervorragendes Melanzani-Röllchen mit Walnussfuelle, frischen Kräutern und Granatapfelkernen, Kindern beim Ertränken ihrer Stoffschuhe in einer Riesenlacke des Marktbrunnens zusehen (Füße anbei), einem Betrunkenen mit eingeschränktem Outfit beim begabten Grölen zuhören, die besten Kirschen der Welt kaufen, ein bisschen auf den Spuren meiner Jugend wandeln, gemütlich zurückradeln und dann mit Büchern, Zeitschriften und Sommerfeeling im Strandkorb auf der Terrasse abhängen.

Sonntag: Radfahren, Geocachen, Pausieren in Hermanns Strandbar (alle anderen hatten am Sonntag um 11 nicht geöffnet), Schwimmen in der Alten Donau, Lesen im Strandkorb, Fußball hören und Warten auf den täglichen Caipi. I'M LOVING IT!

Keine 30 Minuten später die gewaltige Erkenntnis, dass es nicht Schöneres gibt als draufzukommen dass sich das Warten gelohnt hat!

Ich liebe manche Küchengeräusche: Eis das zerkleinert wird (crsh, crsh), in Gläser verteilt wird (klrr, klrr), Limetten die zerdrückt werden sollen (Mist, jetzt klebt wieder alles), Strohhalme die gesucht werden (wo waren nochmal die Strohhalme?) und dann das Geräusch der Geräusche: schlürf, schlürf!

 


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