Der kleine Weihnachtswahn, Teil 5 – Vorweihnachtliche Mini-Tetrapack-Verpackungen

Die Weihnachtsvofreude geht weiter: Jetzt, wo die Nähmaschine entstaubt wurde, darf bei meinen Scrapbooking-Projekten die eine oder andere Naht nicht fehlen. Bei diesen kleinen Tetrapacks, in denen ich beispielsweise den wunderbaren hausgemachten Apfelstrudelzucker verpacken möchte, ging es auch gar nicht anders. Der Zucker wird dabei in einem kleinen und verschlossenen Papiersäckchen in das Tetrapack gelegt, ehe dieses zugenäht wird. Besonderer Clou: Die perforierte Abreißkante zum Öffnen, für die ich einfach eine gerade Naht mit engen Stichen OHNE FADEN genäht habe. Die Tetrapacks eignen sich übrigens auch hervorragend für hausgemachten Krokant, die orientalische Dukkah-Mischung oder Salzkreationen, wie etwa dieses Tomatensalz!

P.S. Die etwas verfrühten Weihnachtsbasteleien stelle ich übrigens im Rahmen des Dani Peuss-Ideenwettbewerbs "Weihnachten kann kommen" auf meiner Website vor. Ich freue mich natürlich über Eure "Gefällt mir"-Klicks!

 
Meringue- und  Zuckertütchen: Zugegeben, anders als bei den vor einigen Tagen vorbereiteten gescrappten und genähten Papiertüten konnte ich die Tetrapacks nicht nähen, ohne bereits Inhalt hineinzuverpacken. Deswegen bekommt meine liebe Freundin Claudia bereits Anfang Oktober ein Mini-Tetrapack "Apfelstrudelzucker", das wunderbar nach Weihnachten riecht – wenn man es denn übers Herz bringt, die Verpackung zu öffnen.

So gehts:

1) Inhalt zubereiten, hier etwa den Apfelstrudelzucker.

2) Farbkarte aus dem Bauhaus (ja, in diesem Herbst steh ich auf diese Kärtchen, die vom Sommerumbau noch bei uns zuhause herumgelegen sind) oder nicht allzu festes Scrapbook-Papier in der Größe von etwa 10×15 cm herrichten. Über die kurze Kante "zusammenrollen", dass die kurzen Kanten leicht überlappen und diese Kante mit einer Heftmaschine an 2-3 Stellen schließen. Eine der offenen Kanten mit der Nähmaschine oder von Hand zusammennähen, wobei das Papier zusammengedrückt werden muss, damit man mit der Nähmaschine gut darüberfahren kann. Dies wird die spätere Unterkante.

Tipp:  Eventuell kann in die spätere Unterkante etwas Deko eingenäht werden, wie etwa ein rundes Tag, das mit der Naht gleich mitbefestigt wird (siehe Bild unten, rotes Tetrapack).

3) Papiertütchen aus dem Büro- und Papierwarenladen (z.B. Pagro) in der Größe 6×8 herrichten. Überstehende Oberkante wegschneiden. Tütchen mit dem Apfelstrudelzucker – maximal zur Hälfte – befüllen und die offene Kante um 90 Grad verdreht mit der Nähmaschine oder von Hand zunähen, sodass eine Tetrapack-Form entsteht.

Tipp: Wer will, kann natürlich auch dieses Tütchen ein wenig gestalten oder zumindest von Hand beschriften.

4) Papiertütchen in die Hülle stecken und die zweite Kante der Hülle um 90 Grad verdreht zusammennähen.

Tipp: Wer Lust hat, kann die spätere Oberkante auch zum Aufreißen perforieren. Dazu einfach ohne Faden etwa 1 cm nach innen versetzt eine Naht mit sehr kurzen Stichen über diese Kante nähen. Außerhalb dieser Naht muss noch Platz für die echte Naht mit Faden bleiben!

5) Tetrapack nach Lust und Laune dekorieren, entweder mit an der Unterkante eingenähten Tags (siehe Beschreibung in Schritt 2) oder mit von oben angehängten Tags (siehe Foto unten, beiges Tetrapack) oder mit Dymo-Aufdruck und Anhänger wie oben gezeigt. Über die Nahtkanten kann man auch mit Textilspitze, Borte, selbstklebendem Dekoband oder Washi-Tape noch eine Verzierung anbringen (siehe Bild oben). Am Bild oben habe ich zusätzlich eine Minipostkarte auf farblich passendes Papier gestempelt, eine winzige Botschaft (mehr kriegt man auf dieser Minifläche einfach nicht unter) darauf geschrieben, das Kärtchen gelocht und mit Bakers Twine und einem weißen Schmetterlings-Brad an der Spitze oben fixiert.

Tipp: Wenn es mal schnell gehen soll, kann man auch nur einfach kleine Labels mit Beschriftung aufkleben (siehe unterste zwei Fotos).

Happy Scrapping!

 


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