Nizza

Letzte Aktualisierung: 31.10.2011

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Nizza ist ein kulinarisches Gustostückerl – und das gilt für die kleinen Snacks aus der Bäckerei ebenso wie für Brasserien, Bars oder Restaurants!

Besonders die gefüllten Gemüse, so genannte Farcis, fand ich vorzüglich und sehr variantenreich! Meine erste Kreation zu Hause waren mit einer feinen Lachs-Topfen-Creme gefüllte Zitronen für richtiges Côte d'Azur-Flair! Aber auch die mit Faschiertem gefüllten Gemüsesorten, der Coq au vin und die typische Pissaladière schmeckten sehr authentisch. Die dafür verwendete Sardellenpaste (Anchoiade) kommt auch mit Rohkost und Baguette sehr gut! Zum Abschluss empfehle ich jedenfalls einen fruchtigen Zitronenlikör! Und a propos Zitronen: auch die eingelegten Zitronen sind sehr empfehlenswert! Und nach einem Besuch in Nizza kommt man unweigerlich auf die Idee, selbst mal was zu kandieren: bei mir wurden es kandierte Orangen mit Schokoecken! Und weil ich gerade beim Einlegen war, versuchte ich mich auch an Kumquats in Zuckersirup! Als Drink durfte natürlich ein Kir Royal nicht fehlen! Und da mir nun endlich Riesenchampignons untergekommen sind, war es Zeit für provencalisch gefüllte Champignons! Aber auch das provencalische Zitronenhühnchen , das Apfel-Käse-Soufflé auf roten Zwiebeln und die Apfel-Ziegenkäse-Türmchen sollte man versucht haben! Und die zitronigen Madeleines und die genialen Zuckervariationen sind überhaupt ein Hit! Und das knusprige Pralin (Krokant) kann man fast überall einsetzen.

Pralin (Krokant)

Das perfekte Accessoire für jede Süßspeise ist hausgemachter Krokant, der in Frankreich so schön "Pralin" heißt. Ob aufs Müsli, die Eiscreme, in Kuchen, auf Kuchen, rund um Kuchen – er wertet jedes Dessert auf!

ZUTATEN

Für 2 Gläschen

50 g Haselnüsse im Ganzen, geschält
50 g Mandeln im Ganzen
100 g Zucker

ZUBEREITUNG

Haselnüsse und Mandeln in einer Pfanne rösten, bis sie leicht gebräunt sind. Zucker zugeben und unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze den Zucker schmelzen. Nüsse und Mandeln darin wenden, bis sie mit dem Zucker überzogen und karamellisiert sind. Masse auf ein Backpapier oder eine kalte Fläche streichen und auskühlen lassen. In einem Häcksler möglichst fein reiben. In verschließbare Gläschen abfüllen.

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Zuckervariationen: Lebkuchenzucker & Orangen-Kokos-Zucker & Schoko-Bananen-Zucker

Das perfekte Geschenk und die perfekte Deko für süße Kreationen aller Art: diese köstlichen und hübschen Zuckermischungen sind auch noch schnell und einfach zubereitet . Die Idee dazu habe ich aus Nizza mitgebracht, wo es unzählige bunte Zuckervariationen gibt. Ich mag besonders jene, die auch gut riechen, wie die Lebkuchen- oder Orangenvariante.

ZUTATEN

Für je 1 Gläschen

Lebkuchenzucker

150 g Kristallzucker
1 TL Lebkuchengewürz
1 TL Gemahlene Nelken
1 TL Glühweingewürz
 
Orangen-Kokos-Zucker
150 g Kristallzucker
2 EL Kokosraspel
1 Pkg. Orangenzeste
1-2 EL getrocknete Ringelblüten (aus der Apotheke)
 
Schoko-Bananen-Zucker
150 g Kristallzucker
75 g Bananenchips
75 g Schokolade (40%)
 

ZUBEREITUNG

Zucker mit den restlichen Zutaten verrühren und ggf. im Mörser zerkleinern. In Gläser abfüllen und einige Wochen ziehen lassen, so dass sich die Aromen voll entwickeln können. 

Tipp für den Schoko-Bananen-Zucker: Auch 1-2 Teelöffel Kokosraspel machen sich in dieser Zuckervariation ganz hervorragend!

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Zitronen-Madeleines

So viel Frankreich in so kleinen Häppchen: viel Zitrone, angenehme Süße, herrliche Konsistenz! Diese Madeleines passen auch zu Fruchtsalat oder einem fruchtigen Mousse.

ZUTATEN

Für 8 Madeleines (je 90 kcal)

3 Dotter
30 g Staubzucker
3 EL (45 g) Fastenbutter, zimmerwarm
1 EL Zitronenzeste
1 EL Zitronensaft
65 g Mehl

 

 

ZUBEREITUNG

Backrohr auf 160 Grad vorheizen.
Dotter mit Zucker schaumig rühren. Weiche Butter unterrühren. Zeste und Zitronensaft zugeben und einrühren. Mehl unterheben. In die Madeleine-Förmchen verteilen und 12-15 Minuten backen. MIt Staubzucker bestreut servieren. 

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Apfel-Käse-Soufflé auf roten Zwiebeln

Äpfel können auch pikant zubereitet ganz hervorragend schmecken. So auch dieses im Apfel gebackene Käse-Soufflé, das auf einem fein marinierten Zwiebel-Apfel-Relish serviert wird.

ZUTATEN

Für 4 Äpfel

Für das Relish
Etwas Olivenöl
2 rote Zwiebeln
1-2 EL brauner Zucker
1/4 l Apfel-Cider (oder Apfelsaft)
1 EL Apfelmus (optional)
1 Schuss Calvados
1 Schuss Apfelessig

 
Für die Soufflés
20 g Butter
20 g Mehl
125 ml Milch
80 g Gouda ohne Rinde
1 Eiklar
1 Dotter
1 cl Calvados
20 g Walnüsse
4 Äpfel, z.B. Idared oder Jonagold oder Pink Lady
Etwas Butter
 
Zum Servieren
Ein paar Weintrauben
 

ZUBEREITUNG

Für das Relish Zwiebeln schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel zugeben, mit braunem Zucker bestreuen und mit dem Cider ablöschen. Salzen. Unter gelegentlichem Umrühren weich dünsten. Mit dem Apfelmus oder dem klein gehackten Fruchtfleisch der ausgehöhlten Äpfel (siehe oben), dem Calvados und dem Essig abschmecken .

Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Butter in einem Topf zerlassen, Mehl zugeben und unter Rühren goldgelb anschwitzen. Mit der Milch ablöschen und ein paar Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen.
 
Käse fein reiben. 1 EL davon für später zur Seite stellen. Mehlschwitze vom Herd nehmen, Käse einrühren und darin schmelzen lassen. Eiklar mit einer Prise Salz zu einem steifen Schnee schlagen. Dotter, dann den Schnee in die Mehlschwitze einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und mit Calvados abschmecken. Walnüsse hacken und unterheben.
 
Äpfel waschen und die Deckel abschneiden. Fruchtfleisch mit einem Melonenbällchenschneider bis auf einen Rand von 1 cm aushöhlen. Soufflémasse einfüllen. In eine feuerfeste Form setzen und 25 Minuten backen. Mit dem restlichen Käse bestreuen und weitere 5 Minuten backen.
Auf dem Zwiebel-Apfel-Relish servieren und mit ein paar Weintrauben anrichten. 

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Apfel-Ziegenkäse-Türmchen auf Kartoffelpüfferchen

Nirgendwo schmeckt Käse und Ziegenkäse besser als in Frankreich! Dieser Snack ist daher eine würdige Vorspeise mit viel Frankreich-Flair.

ZUTATEN

Für 2 Personen

1 Apfel
Saft einer halben Zitrone
1 Ziegenkäse-Rolle (für etwa 6 dünne Scheiben)
6 Kartoffelpuffer 

Zum Servieren
Etwas frische Kresse
4 Speckscheiben (optional)
1 Handvoll Paranüsse

ZUBEREITUNG

Ziegenkäse 1-2 Stunden im Tiefkühler fest werden lassen.

Backrohr auf 200 Grad vorheizen.

Ziegenkäse in dünne Scheiben schneiden. Apfel schälen, entkernen und in 6-8 Ringe schneiden. Im Zitronensaft wenden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mit dem Ziegenkäse belegen. Mit etwas Thymian würzen. Ca. 5 Minuten backen, dann weitere 2-3 Minuten auf Grillstufe bräunen, bis der Käse geschmolzen ist.

In der Zwischenzeit Kartoffelpuffer zubereiten und goldbraun braten. Auf den Tellern verteilen. Apfel-Käse-Scheiben darauf anrichten. Mit Pfeffer, Chilipulver und frischer Kresse dekorieren. Mit einigen Paranüssen servieren. Optional Speckscheiben kross braten und mit den Apfel-Ziegenkäse-Türmchen servieren. 

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Sardellengefüllte Riesenchampignons mit einem Gruß aus der Provence

Die Kreation, die mithilfe frischer Gartenkräuter – Zitronenthymian und Petersil – und weniger frischen, weil eingelegten Sardellen, roten Zwiebeln, Knoblauch und Zitronensaft entstand, war einfach super und schickt Grüße aus der Provence!

ZUTATEN

Für 12 Champignons

12 Riesenchampignons
Etwas Olivenöl
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3-4 EL Semmelbrösel
Etwas frischen Thymian
Etwas frischen Petersil
Saft einer halben Zitrone
1 kleine Dose Sardellen

Zum Servieren
Ofenfrisches Baguette
Ein paar Zitronenscheiben
Etwas Petersil

ZUBEREITUNG

Backrohr auf 200 Grad vorheizen. Champignons waschen und mit einem kleinen Löffel die Stiele herausnehmen. Champignonköpfe salzen, pfeffern und mit etwas Zitronensaft beträufeln und in eine große, mit Öl ausgestrichene Backform setzen. 5 Minuten backen.

Stiele putzen und fein hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Gemeinsam mit den gehackten Champignons in einer Pfanne in etwas Olivenöl dünsten. Semmelbrösel unterrühren. Masse mit den Kräutern würzen. Sardellen abtropfen lassen und mit einer Gabel zerdrücken und unterrühren. Masse mit etwas Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken.

Masse in die Champignonköpfe füllen und noch einmal 7-10 Minuten backen. Zum Servieren auf Zitronenscheiben anrichten und mit etwas Petersil dekorieren. Mit Baguette servieren. 

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Provencalisches Zitronenhühnchen

Schmeckt nach Provence und kocht sich fast von selbst!

ZUTATEN

Für 4 Personen

8-10 Kartoffeln
6 Zwiebeln
10 Knoblauchzehen
4 Karotten
2 Zitronen in Scheiben
Saft von 1 Zitrone
4 Rosmarinzweige
200 ml Hühnerbrühe
4-6 Hühnerschenkel
Kräuter der Provence
 

ZUBEREITUNG

Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zwiebeln, Karotten und Knoblauch schälen. Zwiebel vierteln, Karotten in Scheiben schneiden. Gemüse n eine große, befettete Auflaufform schichten. Salzen und pfeffern. Rosmarinzweige zugeben.
2 Zitronen in Scheiben schneiden, die dritte Zitrone auspressen.
Hühnerbrühe mit dem Zitronensaft verrühren und mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Über das Gemüse gießen.
Hühnerschenkel waschen, mit der Schale der ausgepressten Zitrone einreiben. Salzen und pfeffern. Mit den Kräutern der Provence würzen und Hühnerschenkel auf das Gemüse legen. Mit den Zitronenscheiben belegen.
Auflaufform mit Alufolie bedecken und 40 Minuten garen. Dann Temperatur auf 220 Grad erhöhen und alles weitere 40-50 Minuten garen, bis das Gemüse weich und das Huhn durch ist. 

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Coq au vin – Geschmortes Hühnchen in Rotweinsauce

Dieses feine Hühnchen, das gemeinsam mit allerlei Gemüse in Rotwein geschmort wird, ist einfach unübertroffen. Knackige Pilze und etwas Speck runden das Geschmackserlebnis ab. Durch das lange Marinieren wird das Hühnchen richtig schmackhaft.

ZUTATEN

Für 2 Personen

2 Hühnerbrüste mit Knochen (600-700g)
300 ml fruchtiger Rotwein
1 Bund Suppengemüse
1/2 Bund Petersil
1 Thymianzweig
2-3 Lorbeerblätter
2 x 1 EL Butter
Etwas Mehl
100 g durchwachsener Speck
150 g kleine Champignons

Dazu passt ofenfrisches Baguette

ZUBEREITUNG

Hühnerbrüste halbieren. Zwiebeln schälen und vierteln. Knoblauch schälen und grob hacken. Suppengemüse putzen und grob würfeln. Zwiebeln, Knoblauch, Suppengemüse und Fleisch in einen großen Topf geben. Thymianzweige und Lorbeerblätter zugeben. Petersil grob hacken und die Hälfte zugeben. Mit dem Wein aufgießen und 24 Stunden ziehen lassen.

Fleisch und Gemüse durch ein Sieb gießen und die Marinade auffangen. Fleisch und Gemüse trennen. In einer großen Pfanne 1 EL Butter stark erhitzen und die Hühnerbrüste scharf anbraten. Salzen und pfeffern. Herausnehmen und beiseite legen. Fett abgießen und den entstandenen Bratensaft mit Wasser ablöschen. Beiseite stellen.

In einer großen Pfanne 1 EL Butter erhitzen und Gemüse darin anbraten. Fleischstücke zugeben, mit Mehl bestäuben und 5 Minuten anbraten. Mit dem Bratensaft und der Marinade aufgießen. 80 Minuten bei mittlerer Hitze zugedeckt schmoren. Champignons putzen, schneiden und schmoren. Speck würfelig schneiden und knusprig braten. Champignons und Speck zum Coq au vin geben und 10 Minuten mitschmoren.

Mit Baguette servieren. 

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Kir Royal

Meinen ersten Kir Royal hatte ich, als ich vor vielen Jahren auf Sprachkurs in Montpellier war und dort zur Begrüßung einen solchen Drink erhielt. Die Begeisterung ist geblieben!

ZUTATEN

Für 2 Gläser

4 EL Cassis (Johannisbeerlikör)
250 ml Sekt, Champagner oder trockener Weißwein

ZUBEREITUNG

Je 2 EL Cassis in Sektflöten geben.

Mit Sekt oder ganz echt mit eiskaltem Champagner aufgießen. A ton santé!

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Eingelegte Kumquats

In meiner Zitrusphase kamen mir auch Kumquats unter. Ich legte sie in einen Zuckersirup ein, um sie dann – weniger bitter – für diverse Süßspeisen weiterzuverwenden, so etwa für die herrlichen Schoko-Kokos-Friands aus "Genussvoll um die Welt"!

ZUTATEN

Für 1 Glas

1 Becher Kumquats (250 g)
150 g Rohrohrzucker
Etwas Vanille

ZUBEREITUNG

In einem kleinen Topf etwas Wasser aufkochen. Die Kumquats darin eine halbe Minute blanchieren. Abgießen. Frisches Wasser aufkochen, Kumquats erneut darin blanchieren und abgießen. Noch ein drittes Mal frisches Wasser aufkochen und die Kumquats darin blanchieren.

Für den Zuckersirup 150 ml Wasser mit dem Zucker aufkochen und den Zucker darin auflösen. Vanille zugeben. Kumquats bei mittlerer Temperatur 10-15 Minuten köcheln lassen. Eventuell eine Zimstange mitkochen oder etwas Zimtpulver nach Geschmack zugeben.

Auskühlen lassen und einige Tage in einem Glas ziehen lassen.

Dann nach Lust und Laune weiterverwerten: als Beilage zu Topfenknödeln, Palatschinken oder Grießkoch oder aber als Einlage in oder Beilage zu Schokomuffins, wie etwa den herrlichen Schoko-Kokos-Friands aus „Genussvoll um die Welt.“

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Kandierte Orangenspalten mit Schoko

Fast ein wenig überkandidelt sind diese fantastischen, traumhaften, umwerfenden Orangenspalten, die an den Ecken in zarte dunkle Schokolade getunkt werden. Der dabei entstehende Zuckersirup eignet sich außerdem hervorragend als Basis für erfrischende Drinks mit und ohne Alkohol.

ZUTATEN

Für ca. 30 Spalten

2 unbehandelte Orangen
300 ml Wasser
600 g Kristallzucker, in 4 Portionen zu je 150 g
100 g dunkle Schokolade

ZUBEREITUNG

Orangen waschen, abtrocknen und quer halbieren. Jede Hälfte in ca. 8 Spalten schneiden. Die inneren weißen Häutchen ggf. von den Spalten entfernen.

In einem großen Topf das Wasser mit 150 g Zucker aufkochen. Orangenspalten zugeben, zur Gänze in den Zuckersirup tauchen und 30 Sekunden kochen lassen. Beiseite stellen und 1 Tag ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Orangenspalten durch ein Sieb in einen anderen Topf abgießen. Den aufgefangenen Saft mit den nächsten 150 g Zucker aufkochen. Die Orangenspalten wieder zugeben und erneut 30 Sekunden kochen lassen. Beiseite stellen und 1 weiteren Tag ziehen lassen. Diesen Vorgang noch zwei weitere Tage wiederholen, bis der Zucker aufgebraucht ist.

Dann die Orangenspalten in einem Sieb gut abtropfen lassen. Schokolade bei ganz geringer Hitze schmelzen und die Spalten zur Hälfte in die Schokolade tunken. Auf Backpapier trocknen lassen und in einer Dose zwischen Lagen Backpapier aufbewahren.

Den Zuckersirup in einem verschließbaren Gefäß aufbewahren. Er eignet sich hervorragend als Basis für Limonaden und Drinks!

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Sommerlich ein- und aufgelegte Zitronen

Schon der Anblick macht fröhlich! Und der feine Geschmack, den man mit diesen eingelegten Zitronen, Hauptspeisen verleihen kann, ist unschlagbar. Die eingelegten Zitronen werden in Nordafrika, wie etwa in Marokko, ebenso verwendet, wie in Südfrankreich und Australien, wo sie mir erstmals untergekommen sind.

ZUTATEN

Für 1 Glas

2 unbehandelte Zitronen
Meersalz
Rosa Pfeffer
Ein paar Lorbeerblätter
Eine Handvoll Gewürznelken
2 Zimtstangen
Zitronensaft oder kochendes Wasser

ZUBEREITUNG

Zitronen waschen und vierteln. Saft gegen die Wand einer Schüssel auspressen. Schnittflächen mit Meersalz einreiben und die Zitronenspalten dicht an dicht in Gläser schichten. Dazwischen die anderen Zutaten hineinschichten. Den ausgetretenen Saft inklusive des Meersalzes zugeben. Mit Zitronensaft oder kochendem Wasser aufgießen, so dass die Zitronen gänzlich bedeckt sind.

Mindestens 4 Wochen ziehen lassen. Dann die Zitronen nach Bedarf herausnehmen und je nach Verwendung die Schalen und/oder das Fruchtfleisch weiterverarbeiten.

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Fruchtiger Zitronenlikör

Dieser Zitronenlikör bereichert das Leben, insbesondere im Sommer, wenn man ihn eiskalt genießt!

ZUTATEN

Für 3 Flaschen

300 ml Wasser
300 g Zucker
3 unbehandelte Zitronen
300 ml Wodka

ZUBEREITUNG

Zitronen dünn schälen. Schale in Streifen schneiden. Zitronen pressen.

In einem Topf Zitronenschale, Wasser und Zucker kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Auskühlen lassen.

Zitronensaft, Wodka und Zuckermischung in einem Gefäß verrühren. Mindestens eine Woche ziehen lassen.

Abseihen und in Flaschen füllen.

Schmeckt eiskalt getrunken ebenso gut wie über einer Kugel Zitronensorbet.

Tipp: Die übrig gebliebenen Zesten gebe ich in ein kleines Gläschen, gieße sie nochmals mit Wodka auf und verwende die Zesten zum Verfeinern diverser Süß- oder Hauptspeisen!

 

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Anchoiade-Sardellenpaste für Rohkost oder Baguette 

Sardellenpaste habe ich eigentlich als Belag der französischen Pissaladière kennen gelernt. Dann habe ich festgestellt, dass man diese auch als Dip gemeinsam mit Rohkost isst oder als Brotaufstrich verwenden kann. Das habe ich dann auch mit großem Erfolg getan!

ZUTATEN

Für 1 Glas

1 Gläschen Sardellenfilets (90 g)
3 Knoblauchzehen
1/2 kleine Zwiebel
Etwas Petersil
1 EL Rotweinessig
Öl der Sardellen oder für geringere Intensität 2 EL Olivenöl

ZUBEREITUNG

Alle Zutaten in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab cremig rühren.

Als Dip zu rohem Gemüse, wie Karottensticks, Paprika, Radieschen sowie Baguette servieren..

 

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Pissaladière – Teigfladen mit Zwiebeln und Sardellen

An jeder Ecke und in jedem Lokal bekommt man in Nizza die Pissaladière serviert, eine Art Brotteig, der mit Zwiebeln und Sardellen belegt wird – mal als Snack, mal als Hauptspeise, aber immer lecker!

ZUTATEN

Für 4 Stück

Teig (ersatzweise Fertig-Pizzateig)

225 g Mehl
10 g Germ
1/8 l Wasser
Eine Prise Zucker
Sardellenpaste
8 Sardellenfilets
1 EL ihres Öls
2 Knoblauchzehen
Etwas Petersil

Belag

2 große Zwiebeln
8-12 Sardellenfilets
Etwas Olivenöl
Etwas Thymian
Einige schwarze Oliven (ersatzweise Cocktailtomaten)

ZUBEREITUNG

Backrohr auf 200 Grad vorheizen. Für den Teig Mehl und Salz in einer Schüssel verrühren. Germ in lauwarmem Wasser auflösen und Zucker zugeben. 10 Minuten zugedeckt gehen lassen. Dann unter das Mehl kneten. Der Teig sollte sich problemlos vom Schüsselrand lösen lassen. Germteig zugedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen.

Tipp: Eilige können auch einen Pizzateig anstelle des selbst gemachten Teigs verwenden.

Für die Sardellenpaste Sardellenfilets mit ihrem Öl und dem fein gehackten Knoblauch zerdrücken. Mit gehacktem Petersil sowie Salz und Pfeffer abschmecken.

Für den Belag den Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. In Olivenöl weich dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell mit einem Schluck Weißwein ablöschen.

Teig in kleine runde, eine große runde oder eine große eckige Form ausrollen. Mit der Sardellenpaste bestreichen und den Zwiebeln belegen. Die restlichen Sardellenfilets im Ganzen darauf verteilen. Mit einigen Oliven (ersatzweise Cocktailtomaten) belegen. Ca. 20 Minuten backen.

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Oignons, poivres et tomates farcis – Gefüllte Zwiebel, Paprika und Tomaten

Ein Mitbringsel aus Nizza sind diese gefüllten Gemüse, die man dort auch in Miniaturform erhält. Mit Petersil und/oder Kräutern der Provence schmecken sie richtig authentisch.

ZUTATEN

Für 6 Stück

200 g Faschiertes
2 große Zwiebeln
2 große Tomaten
1 roter Paprika
2 Knoblauchzehen
Kräuter der Provence und/oder Petersil
2 EL Semmelbrösel
1 EL Olivenöl
1 EL Parmesan

Dazu passt ofenfrisches Baguette 

ZUBEREITUNG

Zwiebel schälen und 12-15 Minuten in leicht kochendem Wasser garen. Abtropfen und etwas auskühlen lassen. Deckel abschneiden und das Innere herausnehmen, so dass ein 2-3 cm breiter Rand stehen bleibt.

Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

Paprika quer halbieren und putzen.

Deckel der Tomaten abschneiden. Tomaten aushöhlen und innen salzen. Zwiebel– und Tomatenfleisch fein hacken.

Knoblauch schälen und fein hacken und mit dem Faschierten und dem Zwiebel– und Tomatenfleisch in einer Schüssel verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence abschmecken.

Fülle fest in das Gemüse pressen und das Gemüse in eine befettete Auflaufform setzen. Mit den Semmelbröseln bestreuen und ein paar Tropfen Olivenöl beträufeln. 25-30 Minuten backen. Mit dem Parmesan bestreuen und weitere 5 Minuten backen. Mit Baguette und Petersil dekoriert servieren.

Man kann auch ganze Knoblauchknollen mitbacken. Dazu deren Deckel abschneiden und die Schnittfläche mit Olivenöl beträufeln.

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Citrons farcis – Gefüllte Zitronen

Leicht und sehr sommerlich schmecken diese gefüllte Zitronen, die schon beim Anblick fröhlich machen!

ZUTATEN

Für 1 Zitrone

1 Zitrone
100 g Räucherlachs
100 g Magertopfen
2 Scheiben Weißbrot ohne Rinde
Etwas Zitronensaft
Etwas Schnittlauch

ZUBEREITUNG

Zitrone halbieren und beide Hälften auspressen. Von den Enden ein winziges Stück abschneiden, damit die Zitronenhälften flach stehen können.

Räucherlachs und Schnittlauch klein schneiden. In einer Schüssel mit dem Topfen verrühren. Die Schmolle des Brotes fein zupfen und unterrühren. Mit etwas Zitronensaft vermischen. Mit Salz, Pfeffer, Knoblauch sowie Kräutern der Provence abschmecken. Zitronenhälften damit füllen und auf ein paar Schnittlauchhalmen servieren.

Tipp: Auch mit Tunfisch oder den an der Cote d‘Azur so beliebten Sardinen lassen sich die Zitronen füllen.

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